Lärmprävention

Lärmschutz umfasst alle Maßnahmen der Lärmbekämpfung

Lärm bezeichnet Geräusche, welche durch die Lautstärke und Struktur für den Menschen und die Umwelt störend und vor allem belastend wirken. Lärm ist unerwünschter Schall, also nicht nur die lauten Geräusche, wie sie zum Beispiel von Werkzeugmaschinen abgestrahlt werden, sondern auch relativ „leise“, wie die von Büromaschinen oder sogar von einem tropfenden Wasserhahn.

Ab einer Schalleinwirkung auf den Menschen von etwa 85 Dezibel (A) kann es neben der Belastung zu einer Gefährdung des Gehörs kommen.

Die häufigsten negativen Auswirkungen des Lärms auf den Menschen können in folgende Kategorien eingeteilt werden:

  • Physiologische (Biologische) Beeinträchtigungen
  • Psychische Belastungen / Lärmstress
  • Beeinflussung der Leistungsfähigkeit
  • Gesundheitliche Langzeitfolgen

Infolge von andauernder Lärmeinwirkung kommt es zur Beeinflussung physiologischer und psychischer Regulationsmechanismen. Wird der Mensch einer hohen Lärmbelästigung ausgesetzt, kommt es zur Beeinflussung seiner Leistungsfähigkeit. Daraus resultiert nicht selten eine erhöhte Unfallgefahr am Arbeitsplatz. Neben den Auswirkungen auf das Gehör erzeugt Lärm also auch belastenden Stress in all seinen Formen.